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DGE Diätetik kompakt

E 952 Cyclamat 7 SCF 09.03.2000 E 954 Saccharin 5 SCF 02.06.1995 E 955 Sucralose 15 SCF 07.09.2000 E 957 Thaumatin „Acceptable“ SCF 10.11.1988 E 959 Neohesperi- din DC 5 SCF 10.11.1988 E 960 Steviolglyco- side 4 EFSA 10.03.2010 E 961 Neotam 2 EFSA 27.09.2007 E 962 Aspartam- Acesul- famsalz „Acceptable“ SCF 09.03.2000 E 969 Advantam 5 EFSA 03.07.2013 Die Dosis, bis zu der keine unerwünschten Reaktionen auftraten (No-Ob- served-Adverse-Effect-Level, NOAEL), wird durch einen Sicherheitsfaktor (in der Regel 100) geteilt. Damit wird den Unsicherheiten bei der Extrapo- lation der Studienergebnisse vom Tier auf den Menschen und interindividu- ellen Unterschieden Rechnung getragen. Somit beträgt der ADI-Wert häufi g ein Hundertstel des NOAEL. Er wird in mg/kg Körpergewicht angegeben. Diese Menge kann täglich lebenslang aufgenommen werden, ohne dass unerwünschte Wirkungen zu erwarten sind. Für die Süßstoffe wurden Höchstmengen für verschiedene Lebensmittel abgeleitet. Dies erfolgt auf der Basis der ADI-Werte und unter Berücksich- tigung von Daten zu mittleren und hohen Verzehrmengen für die betreffen- den Lebensmittel. Mit den Höchstmengen soll sichergestellt werden, dass die ADI-Werte eingehalten werden. Gelegentliche kurzfristige Überschreitungen des ADI-Werts sind nach die- sem ADI-Konzept tolerierbar, wenn: ■■ die Höhe der Überschreitung nur ein Ausmaß hat, das noch einen tole- rierbaren Abstand zwischen der Exposition und dem NOAEL gewähr- leistet, ■■ es keine Hinweise darauf gibt, dass der für die Ableitung des ADI maß- gebliche Effekt schon nach akuter Exposition auftritt und ■■ sie nur so selten auftreten, dass die langfristige Exposition davon nicht nennenswert beeinfl usst wird. Einige dieser Süßungsmittel wurden auch nach der Zulassung weiter intensiv untersucht, so dass sich die genannten Expertengremien mit einzelnen Süßstoffen sogar mehrfach befasst haben. Neue Erkenntnisse bei der Risikobewertung einzelner Lebensmittelzusatzstoffe können gege- benenfalls zu einer Änderung der betreffenden Verwendungs bedingungen führen. Nachdem beispielsweise der SCF den vorläufi gen ADI-Wert für Cycla- mat im März 2000 auf 7 mg/kg Körpergewicht gesenkt hatte, weil neue Erkenntnisse vorlagen, die darauf hindeuten, dass die Umsetzungsrate von Cyclamaten im Körper höher ist als zuvor angenommen, wurden die Verwendungshöchstmengen für Cyclamat mit der Richtlinie 2003/115/EG entsprechend angepasst. So wurden die Höchstmengen für brennwertver- 2 09/2014© DGE 2015info 209/2014© DGE 2015info

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