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DGE Diätetik kompakt

Aufgrund der hohen Akzeptanz und positiven Kritik von Teilnehmern der Evaluationsstudie bleibt diese Verknüpfung – und damit der Grundaufbau der Pyramide – bestehen. Die vier Pyramidenseiten veranschaulichen wie bisher die ernährungsphysiologische Qualität einzelner Lebensmittel innerhalb der jeweiligen Lebensmittelgruppen. Lebensmittel, die sich an der Basis der Pyramidenseite befi nden, sind als ernährungsphysiolo- gisch günstig, Lebensmittel an der Spitze der Pyramidenseiten als er- nährungsphysiologisch weniger günstig anzusehen. Zur Beurteilung der ernährungsphysiologischen Qualität und damit der Anordnung innerhalb der Pyramidenseiten werden für jede Lebensmittelgruppe unterschiedli- che Beurteilungskriterien eingesetzt. Lebensmittel auf unterschiedlichen Pyramidenseiten sind hinsichtlich ihrer ernährungsphysiologischen Qualität nicht vergleichbar. Zusätzlich zur Einarbeitung der Evaluationsergebnisse sind die Lebensmit- telfotos überarbeitet worden. Die abgebildeten Lebensmittel sind nun leich- ter erkennbar. So erhalten die bisher nicht bedruckten Raps- und Olivenölfl aschen z. B. die Aufschrift „Raps“ bzw. „Olive“, das Limonadenglas ist nun beschriftet mit „Limo“. Die Textkästen zu den Lebensmitteln wurden modifi ziert, sodass die Lebensmittel besser zur Geltung kommen. Aufgrund der bestehenden Komplexität des Modells wurde auf die Dar- stellung weiterer Informationen (z. B. zu den Beurteilungskriterien für die Einteilung der Lebensmittel in die Pyramidenseiten) verzichtet. Umfassen- de Erläuterungen zu der Dreidimensionalen DGE-Lebensmittelpyramide werden in den künftigen Begleitmaterialien dargestellt. Die 10 Regeln der DGE Während die DGE-Lebensmittelpyramide hauptsächlich als Kommunikati- onsmodell für Mittlerkräfte dient, stellen die „10 Regeln der DGE“ eine ein- fach verständliche Anleitung zur Umsetzung einer vollwertigen Ernährung für den Verbraucher dar. Mit dem Hauptaugenmerk, neue Erkenntnisse aus der Präventions- und Nachhaltigkeitsforschung einzuarbeiten, wurden aktuell auch die „10 Regeln“ (Jungvogel et al. 2013) sowie die Begleitbro- schüre „Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE“ über- arbeitet (siehe Abbildung 4). In der aktualisierten Begleitbroschüre werden die Änderungen in den „10 Regeln“ ausführlich erläutert. Neu sind die verstärkte Herausarbeitung prä- ventiver Aspekte sowie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Datenlage im Bereich der evidenz- basierten Ernährung soll der Anteil pfl anzlicher Lebensmittel erhöht und innerhalb der tierischen Produkte nach rotem und weißem Fleisch unter- schieden werden. Zuckergesüßte Getränke sind aufgrund des steigenden Konsums und dem damit verbundenen Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 und Adipositas (für Erwachsene) aufgenommen worden. Vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels sowie begrenzter Roh- stoffressourcen ist eine nachhaltige Ernährung von entscheidender Bedeu- Abbildung 4 | Die Broschüre „Voll-wer- tig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE“ erläutert die aktuel-len Änderungen in den „10 Regeln“. Im DGE-MedienSer- vice sind die überar- beiteten Medien unter folgenden Artikelnum- mern erhältlich: ■■ Art.-Nr. 122660: Dreidimensionale DGE-Lebensmit- telpyramide, 10er Paket ■■ Art.-Nr. 122680: Dreidimensionale DGE-Lebensmit- telpyramide, Schu- lungsmodell ■■ Art.-Nr. 400410: Broschüre „Voll- wertig es-sen und trinken nach den 10 Regeln der DGE“ www.dge-medienser- vice.de 02/2014© DGE 2015info5

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